Willkommen inDurbanSüdafrika

Durban, Südafrika, 27. Januar 2020 
  

Durban Skyline erinnert an Frankfurt

Die südafrikanische Großstadt Durban empfängt uns mit dem perfekten Blick auf eine Skyline, die uns ein bisschen an Frankfurt erinnert. Sie ist mit 3,4 Millionen Einwohnern die größte Stadt der Provinz KwaZulu-Natal und nach Johannesburg und Kapstadt die drittgrößte Stadt Südafrikas. Durban ist eine bedeutende Industrie- und Hafenstadt mit dem größten Hafen Afrikas, aber durch seine vielen wunderschönen Strände ist Durban auch ein beliebter Urlaubsort.

Kultur der Zulus

Heute möchten wir einmal tief in die Kultur der Zulus eintauchen und machen uns auf einen Ausflug über die Märkte der Einheimischen. Schnell wird uns klar – wir finden etwas ganz, ganz anderes vor als einen Kunsthandwerkermarkt oder andere Souvenirmärkte, die wir sonst als Touristen zu Gesicht bekommen. Unsere Ausflugsgruppe erhält nicht nur einen speziellen Marktguide, sondern auch einen Bodyguard.

 

 

Victoria Street Market

Die Märkte der Einheimischen Durbans bestehen aus 11 Hauptmarktflächen und erstrecken sich über mehrere Gebäude und Außenflächen. Angefangen beim noch eher touristischen Victoria Street Market mit bunten Gewürzen, vom Schwiergermutter-Curry über Lang-lebe-der-Ehemann-Curry und „Just like Kentucky Spice“ sehen wir alles, was die afrikanische Küche so täglich gebraucht.

Traditionell bunt

Es bleibt bunt – traditionelle Kleider für Frauen, bunte Perlenketten, wie sie in Afrika getragen werden, und ein üppig bewachsener Friedhof inmitten der Märkte samt einem verzierten Schrein ziehen unsere Blicke auf sich. Mitten auf dem Markt sitzt ein Mann und schaut in einen laufender Röhrenfernseher.

Vielseitiger Einsatz von Kalkbällen

Es geht weiter zu einem für die Zulu sehr wichtigen Markt. Hier campen afrikanische Frauen im Zwei-Wochen-Takt, um Kalksteinbälle zu verkaufen. Die nutzen sie multifunktional: Schwangere essen sie für den Kalziumhaushalt, andere verzieren sich damit das Gesicht, wieder andere nutzen es als Sonnencreme. Auch gibt es hier getrocknete Weihrauchgräser. Diese nutzen die Einheimischen, um beim Verbrennen ihre Vorfahren anzurufen. Es gibt auf diesem Markt sieben verschiedene Gräser, denn wer seine Vorfahren anrufen möchte, kann dies nur mit Gräsern tun, die aus der Umgebung stammen, an dem diese residiert haben.

Traditionelle Snacks

An unserem nächsten Halt erhalten wir eine Kostprobe von einem typischen Snack der Südafrikaner: frittierte Teigbälle. Auf Wunsch gibt es auch eine Bratwurst dazu. Die Bäckerin serviert diesen traditionellen Snack nicht ohne davon ein Foto mit ihrem Iphone gemacht zu haben.

Atemberaubender Stadtstrand

Eine anschließende kleine Stadtrundfahrt zeigt uns zuletzt einen atemberaubenden Ausblick über den Stadtstrand, die Skyline und das 2010 für die Fußball-Weltmeisterschaft erbaute Stadion. Unsere Einheimische Thoko erzählt uns, dass die Weltmeisterschaft eine der glücklichsten Zeiten der Südafrikaner in den letzten Jahren gewesen sei. Man hatte die Möglichkeit, der Welt zu zeigen, dass Südafrika nicht so kriminell und ungemütlich ist wie sein Ruf. Hier seine alle Besucher, allen voran die Deutschen, sehr glücklich gewesen, was die Südafrikaner sehr stolz gemacht habe.

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