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Maputo, Mosambik, 25. Januar 2020 
 

Erster Stopp: Hauptbahnhof Maputo

Zum ersten Mal in der mosambikanischen Hauptstadt. Bis heute hält sich die Legende, dass der berühmte Gustave Eiffel für den Bau des Hauptbahnhofs verantwortlich gewesen sein soll. Ausgestellte Züge erinnern an die ersten Fahrten nach der Öffnung im Jahr 1910. Durch die geringe Nutzung wird der Bahnhof mittlerweile meistens anderweitig genutzt – für Modeschauen und Parties.

Zweiter Stopp: Mercado Central

Der Mercado Central von Maputo. 1903 wurde dieser als „Mercado Municipal Vasco da Gama“ eröffnet. Auf diesem Markt kaufen Einheimische Obst, Gemüse, Nüsse, Fisch und andere Lebensmittel ein. Der Eingang der Markthallte erinnert uns nicht zufällig an Hamburg – der Architekt Carlos Mendes soll sich beim Entwurf am damaligen Hamburger Alsterpavillon orientiert haben. Dort trifft die Tradition aufs Moderne: Zwischen bunten Autos tragen afrikanische Frauen dort das Obst auf dem Kopf. 

Dritter Stopp: Das Eiserne Haus

Im Eisernen Haus („Casa de Ferro“) – das, wie der Name bereits sagt, komplett aus Eisen besteht – sollte ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts der Gouverneur der portugiesischen Kolonie wohnen. Da sich in diesem Gebäude, das ebenfalls von Gustave Eiffel entworfen wurde, unter der mosambikanischen Sonne eine solche Hitze bildete, weigerte sich der Gouverneur, dort zu wohnen. Beeindruckend ist auch das hübsche Gebäude des Naturkundemuseums.

Vierter Stopp: Der Unabhängigkeitsplatz

Auf dem Unabhängigkeitsplatz („Praça de Independência”) von Maputo findet sich nicht nur das Rathaus der Hauptstadt. Auch Samora Moisés Machel, der erste Präsident der Volksrepublik Mosambik, ist hier als Statue verewigt. Ganz stolz sind die Einwohner Maputos, dass kürzlich der Papst Franziskus zu Besuch war in der üppigen katholischen Kathedrale „Nossa Senhora da Coceiçao“. 

Fünfter Stopp: Feima Market

Händler in Maputo haben sch lange Zeit überall aufgehalten, wo sie gerade am besten Platz fanden – bis die Regierung den Feima Market baute. Auf der großen, grün bewachsenen Fläche mit Restaurants und Cafés finden nun alle Händler Platz und bieten bunte Webkörbe, Batik-Kunstwerke voller afrikanischer Geschichte, hölzerne Souvenirs wie Giraffen oder andere Erinnerungen an. 

Sechster Stopp: Die Festung

In der Mitte des 19. Jahrhunderts bauten die Portugiesen in Maputo eine Festung, die noch heute an die Besiedelungen und Kämpfe erinnert, die die Geschichte der Stadt geprägt haben. 

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