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Osterinsel, Chile, 08. Dezember 2019
  

"Bekannt ist die Insel für ihre monumentalen Steinskulpturen"

Im Hauptort Hanga Roa liegt AIDAaura auf Reede und wir werden empfangen von den Rapa Nui, den Ureinwohnern, in einem kleinen Hafen mit malerisch bunten Fischerbooten. 

 

Einlaufen von AIDAaura

Gespannt stehen heute alle Gäste schon früh morgens beim Einlaufen an Deck. Die Osterinsel - oder wie sie vor Ort genannt wird: Rapa Nui oder Isla de Pascua - zu besuchen ist für viele ein Lebenstraum. Unglaublich: Wir sind aktuell rund 4251 Kilometer von Tahiti entfernt, unserem nächsten Ziel, und die einzige Insel im näheren Umkreis ist die kleine, ca. 50 Einwohner starke Pitcairn Island mit 2078 Kilometern Entfernung. Seit 1995 ist die Osterinsel als Nationalpark Rapa Nui Teil des UNESCO Weltkulturerbes und etwas über 8.000 Einwohner leben dort.

Moai die bekannten Steinskulpturen

Bekannt ist die Insel für ihre monumentalen Steinskulpturen, die Moai genannt werden. Sie stehen überall auf der Insel: An den Küsten vereinzelt, in Gruppen, im Landesinnern, über Felder verteilt und alle blicken ins Landesinnere. Man sieht hier kaum Bäume und kann die Statuen von sehr weiter Entfernung ausmachen, denn manche davon wurden zu Ausstellungszwecken schon häufiger von der Insel transportiert und wieder zurückgebracht. Bäume wurden abgeholzt, um den Weg zu erleichtern. Die größte Statue ist 20 Meter hoch.

Rano a Raraku 

Zuerst fahren wir in einen Teil des Nationalparks, Rano a Raraku. Dort befinden sich einige Moai Statuen. „Jede Statue steht für einen berühmten Mann dieser Insel“, erzählt uns eine Einheimische. Wer auf der Osterinsel leben möchte, muss entweder von den Ureinwohnern abstammen, oder mit einem Rapa Nui verheiratet sein und ein gemeinsames Kind zur Welt gebracht haben. Die Nationalfrucht ist hier die Banane. Offiziell gehört die Isla de Pascua zu Chile, aber selbst Chilenen vom Festland benötigen zur Einreise ein Visum. Exklusiv halten möchte man es hier, am liebsten würden die Rapa Nui die Unabhängigkeit für ihre Insel.

Strand der Insel

Unser nächster Halt ist der einzige Strand auf dieser Insel, denn die Küste besteht ansonsten aus ansehnlichen Steinformationen, gegen die die Wellen schlagen. Hier tummeln sich hunderte Einwohner und Touristen. Auch hier finden sich vereinzelte Statuen, die allesamt ins Landesinnere blicken. Wir tauchen unsere Füße in den kühlen Südpazifik und uns sprechen zwei junge Einheimische an und stellen sich mit Josepa und Florencia vor. 

Es ist mit 21 Grad nicht besonders warm, aber die Sonnenstrahlung ist hier nicht zu unterschätzen. Auch, wenn es bewölkt ist, bekommen wir merklich Farbe. Das liegt daran, dass wir uns dicht am 23. Breitengrad befinden, wo die Sonne beinahe im Zenit steht. Wir werfen kaum einen Schatten. 

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