Willkommen inWellingtonNeuseeland

Wellington, Neuseeland, 26. Dezember 2019
  

"Hier pulsiert die Kreativität"

Nachdem uns Neuseeland bereits mit Tauranga in den Bann gezogen hat, kommen wir in der wunderschönen Küstenstadt Wellington an, die uns mit ihren rot blühenden neuseeländischen Weihnachtsbäumen begrüßt, soweit das Auge reicht.

Überblick über die Stadt

Gleich nach dem Anlegen geht es für uns auf Tour: Zuerst an einen Aussichtspunkt, denn schließlich müssen wir uns einen Überblick über die Stadt verschaffen. Unten am Wasser die Industrie, die Hochhäuser, das wirtschaftliche Treiben. Weiter oben, den Hügel hinauf, die Wohnhäuser, das Naturschutzgebiet, der botanische Garten. All das ist mit Seilbahnen zu erreichen, manche Einwohner kommen nicht anders in ihr Haus. Am Straßenrand weisen Verkehrszeichen auf Pinguine hin, die im Hügel ihr Nest behüten und dann und wann zum Wasser watscheln.

Rund um die Hafenstadt

Berge, soweit wir schauen können. Hier sehen wir die ersten Anzeichen für das, was uns erwartet: In der Ferne zeigt uns unser Reiseleiter Dave, wo ungefähr Isengard und Bruchtal liegen.

Diese fiktiven Orte aus der „Der Herr der Ringe“-Trilogie liegen in den Tälern um Wellington.

Auf dem Weg der Gefährten

Als nächstes führt uns der Weg auf den Mount Victoria, wo wir buchstäblich den Wald im Auenland besuchen, denn hier wurden die Szenen gedreht, in denen Frodo und seine Freunde die große Reise antreten und zum ersten Mal einem Nazgul, einem Gesandten des bösen Sauron, begegnen. Wir sehen die drei Bäume, an denen vorbei die Hobbits auf der Flucht einen Berg herunterkullern, eine Nische, in der sie sich verstecken und weitere Plätze der Flucht. Erklärt und gezeigt wird uns das alles von einem echten Uruk, der der starken Ork-Rasse der Uruk-hai angehört – denn unser Reiseleiter Dave hat damals diese Komparsenrolle übernommen. Außerdem hat er auch als Soldat in Gondor gekämpft.

Willkommen in der Weta Cave

Unser Uruk bringt uns anschließend auf die innerstädtische Halbinsel Miramar. Dort befindet sich die Weta Cave, ein Filmproduktionsdorf von zwei Kilometern Größe, das alles enthält, um einen Film von der Idee bis zur Kinoleinwand benötigt: Hier werden Requisiten, Spezialeffekte, Drehs, Produktion und Postproduktion und vieles mehr in den Hallen, Häusern und etwa auch vor dem größten Green Screen der Welt, umgesetzt.

"Und Action!"

Nicht nur die Trilogie von „Der Herr der Ringe“ wurde hier verwirklicht, sondern auch Xena, King Kong, Die Chroniken von Narnia, der Hobbit, Blade Runner, Hercules und nicht zuletzt auch Avatar, dessen Teil 2 sich gegenwärtig, während wir dort ankommen, in Halle F in der Produktion befindet. Uns wird erklärt, warum der zweite Teil von Avatar zehn Jahre braucht, um fertig zu werden: Sechseinhalb Jahre allein haben die Zeichner in der Weta Cave getüftelt, bis James Cameron das Konzept der Welt Pandora und einer Flora, Fauna und den dort lebenden Organismen absegnete und die Requisitenherstellung beginnen konnte.

Traditionelle Tänze an Bord

Beeindruckt, fasziniert und begeistert sind wir von der Energie, die von dieser Halbinsel ausgeht, hier pulsiert die Kreativität spürbar. Viele Amerikaner sind zum Filmemachen hierher gezogen und deshalb erinnert uns Miramar ein wenig an eine amerikanische Kleinstadt.

Vom Modernen zum Ursprünglichen kommen wir nirgendswo anders als zurück an Bord. Auf dem Pooldeck von AIDAaura demonstrieren uns Einheimische Maori ihre traditionellen Tänze und ihre Kultur. Die typischen schwarzen Stammesbemalungen am ganzen Körper sowie die Blumen im Haar und die Baströcke erinnern uns daran, wo auf der Weltkarte wir uns gerade befinden.

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